02. April 2015
LINKE: Münsterland bei Fracking hochgefährdet

Industrie hat Claims abgesteckt und gefährdet Trinkwasserversorgung

altIn NRW wittern die Energiekonzerne beim Erdgas jetzt das große Geschäft und das Münsterland ist durch die Risikotechnologie die gefährdetste Region in NRW, kritisiert Rüdiger Sagel, LINKE Fraktionsvorsitzender Münster und Sprecher im Regionalrat Münsterland der Bezirksregierung, die Planungen.

"Die Tür für Fracking wurde durch die CDU-SPD Bundesregierung jetzt geöffnet, was gravierende Auswirkungen für das Münsterland haben kann. Nicht nur das hier für die Trinkwasserversorgung mit dem Halterner Stausee und den Grundwasserreservoiren des Münsterlandes das wichtigste Einzugsgebiet gefährdet wird sondern auch Tagesrisse und Gasaustritte drohen den Menschen durch das Fracking und noch zusätzlich durch giftige Chemikalien.

Die Gas- und Ölkonzerne haben ihre Claims bereits abgesteckt und sich in NRW insgesamt 22 riesige potentielle Gebiete gesichert, 7 davon im Münsterland, in denen sie Erdgas per Fracking fördern können, falls das Verfahren erlaubt werden sollte. Gravierende Umweltauswirkungen wären die Folge. Das muss jetzt im Regionalrat intensiv erörtert und abgelehnt werden."

Bereits 2011 bei einer Anhörung im Landtag, so Sagel der selbst Dipl.Ingenieur Bergbau ist,  wurde von allen Experten auch der zuständigen Landesbehörden festgestellt, dass es keine vollständige Sicherheit beim Fracking gibt. "Dies ist auch das Ergebnis zweier Studien vom Land NRW und vom Bund, die infolge von Anträgen der LINKE und die darauffolgende Anhörung erstellt worden. Die Energiekonzerne vermuten in NRW eventuell das zweitgrößte Erdgasvorkommen Europas, und Grüne wie SPD und CDU wollen offensichtlich eine Auseinandersetzung mit ihnen vermeiden. Wir hingegen wollen nicht jede denkbare Energiequelle, die es auf respektive unter der Erde gibt, ausbeuten.

Dabei ist die Verunreinigung des Grundwassers nur eine mögliche negative Folge des „Frackings“. Auch durch die Druckentlastung, die durch eine Förderung des Gases entsteht. können kleinere Erdbeben und Tagesrisse mit Gasaustritt weitere Folgen des „Frackings“ sein. Die Grundwasserhorizonte bekommen dann untereinander Kontakt. Deshalb muss das „Fracking“ von vornherein verboten werden. Die Sichtweise der Bürgerinitiativen in der betroffenen Region sind vollkommen richtig. Grüne, SPD und CDU sind aufgefordert ihr Taktieren und ihr Zeitspiel zu beenden und sich für ein klares Verbot aussprechen."

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