02. Januar 2017
LINKE: Stadt verschenkt Millionen

altSeit 2012 ist das britische Militär abgezogen, doch die Weiternutzung für den Wohnungsbau in Münster ist eine Konversion in Zeitlupe, kritisiert LINKE Fraktionssprecher Rüdiger Sagel das derzeitige städtische Tollhaus.

"Erst jetzt, nach 5 Jahren, sollen ernsthafte Verhandlungen mit dem Bund und seiner Verwertungsgesellschaft BIMA geführt werden, um die Flächen für den dringend notwendigen Wohnungsbau städtisch zu nutzen. Dabei soll nun ausgerechnet der von CDU und Grünen nicht wiedergewählte und entlassene Stadtdirektor Schultheiß helfen, als gäbe es keine anderen Experten. Es ist eine Farce und Millionen Euro wurden verschenkt, denn die Grundstückspreise sind seit 2012 enorm gestiegen.

Absicht oder Unfähigkeit, diese Frage muss sich Oberbürgermeister Lewe stellen lassen, der von Schultheiß zudem noch am letzten Wochenende öffentlich massiv kritisiert wurde. Wer so den sozialen Wohnungsbau in Münster voranbringen will, wie dies Oberbürgermeister Lewe und die schwarz-grüne Koalition machen, darf sich nicht wundern, wenn selbst die niedrige jährliche Zielzahl von 300 neuen Sozialwohnungen in den nächsten Jahren weiter verfehlt wird."

Nach einem persönlichen Gespräch mit der BIMA Geschäftsführung in Münster stellt Sagel zudem klar, dass aber auch die Weiternutzung in dieser Form oder in Gänze noch gar nicht in trockenen Tüchern ist. "Bisher richtet die Stadt alle Hoffnungen für den Wohnungsbau in Münster auf Flächen, wo sich der Bund auch ggf. anderweitige Nutzungen vorbehält,  sollte es zu anderen Dringlichkeiten kommen. Und über allem schwebt bei der BIMA sowieso die wirtschaftliche Verwertung der Grundstücke zu Marktpreisen."

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