11. Februar 2016
Willkommenszentrum statt Abschiebezentrum - Flüchtlingszahlen überzogen

Kompetenz statt Chaos in der Flüchtlingsverwaltung

altMünster ist eine offene Stadt und deshalb darf das ins Gespräch gebrachte "Ankunftszentrum" des Landes auf keinen Fall ein Abschiebezentrum werden, fordert LINKE-Fraktionssprecher Rüdiger Sagel ein "Willkommenszentrum" und klare Kriterien Vorgaben an das Land NRW.

"Wir wollen als LINKE hier kein weiteres Chaos in der Flüchtlingsverwaltung. Ein derartiges neues Zentrum in Münster darf kein Abschiebezentrum werden und muss in ein Gesamtkonzept zur Integration von Flüchtlingen eingebettet sein, denn auch in Münster gibt es nach wie vor deutliche Defizite und auch viele Helfende fühlen sich allein gelassen.

Mehr als sinnvoll ist es, dass der laut Oberbürgermeister Lewe mit neuen Aufgaben versehene, in Wirklichkeit aber kaltgestellte, bisherige Flüchtlingsdezernent Jochen Köhnke, seine bisherige gute Arbeit mit mehr Personal, finanzieller Ausstattung und erweiterten Kompetenzen, weiterführen kann. Denn es ist mehr als irritierend, wenn mittlerweile Frau Schulte-Sienbeck, als eine Mitarbeiterin im Sozialamt, offensichtlich für die aktuelle Konzeptionierung und Entwicklung der Flüchtlingspolitik zuständig ist und dies sogar öffentlich vertritt, statt des bisherigen Flüchtlingsdezernenten oder der neuen Flüchtlingsbeauftragten, der Beigeordneten im Verwaltungsvorstand Cornelia Wilkens.

Das geht zudem ganz daneben, wenn Frau Schulte-Sienbeck jetzt sogar erneut Turnhallen zur Unterbringung von Flüchtlingen ins Gespräch bringt, was in Münster niemand will. Und es kann gar nicht sein, dass statt eines vorsichtigen Umgangs vielmehr mit überzogenen Zahlen, die ohnehin schwierige öffentliche Stimmung angeheizt wird. Im Jahr 2000 hatte Münster auch nicht mehr Flüchtlinge und die Verwaltung war da nicht überfordert."

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