13. Mai 2015
Hochgelobtes Flüchtlingsprojekt MAMBA vor dem Ende

Bund will Mittel für Integrationsarbeit streichen

altMamba (Münster Aktionsprogramm für MigrantInnen zur Arbeitsmarktintegration) unterstützt die Integration von MigrantInnen in den Arbeitsmarkt, doch obwohl mittlerweile rund 2000 Flüchtlinge in Münster sind und monatlich über 100 Weitere durch verdoppelte Zuweisungen des Bundes in die Stadt kommen, soll jetzt das sehr erfolgreiche Integrationsprojekt eingestellt werden, kritisiert LINKE Fraktionsvorsitzende Rüdiger Sagel.

"Der Bund zieht sich erneut aus der Verantwortung und lässt Münster mit den Flüchtlingsproblemen allein.

Von der Handwerkskammer über das katholische Jugendausbildungszentrum bis zur GGUA- Flüchtlingshilfe und weiteren Trägern wird das Projekt seit 2008 sehr erfolgreich durchgeführt und hochgelobt. Die Vermittlungs- und Qualifizierungszahlen sind enorm hoch, doch trotzdem will die CDU-SPD Bundesregierung es jetzt nicht weiter fördern. Viele MigrantInnen konnten bisher in eine reguläre Beschäftigung oder Selbstständigkeit vermittelt werden. Jetzt sind vor allem die münsterschen Bundestagsabgeordneten aller Parteien gefordert, dieses Projekt für Münster zu retten."

Bereits vor zwei Jahren stand die Streichung des kompletten Förderprogramms im Raum, so Sagel, letztlich konnte das MAMBA-Projekt aber gerettet werden. "Das muss uns jetzt auch wieder gelingen, denn das mit über 700 Millionen Euro hochverschukdete Münster kann nicht für alle Probleme, die uns der Bund überlässt, auch noch finanziell aufkommen."

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