19. August 2014
LINKE Warnung nicht beachtet: Bahn AG bei HBF Abriss im Abseits

OB Lewe soll städtischen AK kurzfristig einberufen - Deilmann-Kresing bei "Retourkutsche" in Kritik

altEine Verschiebung des Abrisses des HBF hätte vermieden werden können, denn zumindest eine Warnung hat es bereits zuvor beim ersten überfraktionellen Treffen des Arbeitskreises der Stadt (AK) mit der Deutsche Bahn AG (DB AG) gegeben, kritisiert LINKE Fraktionsvorsitzender Rüdiger Sagel die aktuelle Zuspitzung. "Die DB AG hat das Problem des Metropolis Abriß am HBF nicht Ernst genommen und steht jetzt im Abseits. Bereits beim ersten Treffen des städtischen AK vor 2 Monaten habe ich die DB AG auf das sich abzeichnende Problem angesprochen, doch die DB AG hat nicht nur widerwillig reagiert sondern weder die Problematik gesehen noch Gespräche geführt.

Auch die Nachfragen von Kollegen anderer Fraktionen wurden mit dem Hinweis, auch in Essen sei der Umbau des dortigen HBF ohne Verzögerung passiert, als unbegründet abgetan. Nun hat die ganze Stadt auf längere Sicht ein Problem, ganz zu schweigen von den Geschäftsleuten, die nun durch die Verschiebung längere Einnahmeausfälle zu verzeichnen haben. Das Verhalten der DB AG ist miserabel und Münster ist eben nicht Essen.

Auf deutliche Kritik stößt bei der LINKE aber auch das Verhalten des städtischen Architekten Duo Deilmann-Kresing, die für den Abriss und Neubau am Standort Metropolis als Investor verantwortlich sind, so Sagel. "Deilmann-Kresing sollten jetzt nicht das Unschuldslamm spielen, denn sie sind als langjährige Geschäftspartner der Abrissfirma Moß, welche die Klage eingereicht hat, über das Vorhaben garantiert voll umfänglich im Bilde und hätten ihrerseits auch informell tätig werden können. Das ganze Verfahren hat so jetzt nicht nur einen faden Beigeschmack, sondern es drängt sich so der Verdacht einer "Retourkutsche" auf. Denn zuletzt hatte es zwischen Stadtpolitik und Architektenduo immer wieder Probleme gegeben. Nicht nur die ursprüngliche Höhe des jetzt neu gebauten Hochhauses am Metropolis Standort wurde durch einen Ratsbeschluß reduziert sondern auch bei der Neugestaltung des Stadthafens stehen die dortigen Pläne der beiden Architekten gänzlich zur Disposition."
Gefordert ist jetzt laut Sagel aber auch Oberbürgermeister Markus Lewe. "Lewe sollte den turnusmäßigen Termin des städtischen AK mit der DB AG kurzfristig vorverlegen, um weitere Probleme auszuräumen. Dies werde ich bei der heutigen Sitzung des Ältestenrates der Fraktionsvorsitzenden um 16 Uhr ansprechen."

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