31. Oktober 2012
SPD und CDU fahren Volkshochschule vor die Wand

Anfang dieser Woche legten Verwaltung und Volkshochschule ihr Konzept für die Fortführung der VHS Münster am Standort Aegidiimarkt vor. Nach dem Wegfall der Räumlichkeiten in der Überwasserstraße und lange Zeit unklaren Verhältnissen wurde endlich eine verkleinerte, aber zufrieden stellende Lösung gefunden. DIE LINKE. Münster begrüßt das Konzept, welches sowohl die Attraktivität der VHS erhält, als auch deren Raumprobleme löst und dabei weitgehend mit dem Budget auskommt, welches der VHS bisher zur Verfügung standen.

Die Absage von CDU und SPD an das vorgelegte Konzept lässt vermuten, dass sie die Volkshochschule vor die Wand fahren wollen. Die Reduzierung des Vollprogramms der VHS in der Erwachsenenbildung auf arbeitsmarktrelevante Teilbereiche würde nicht nur die Identität der VHS Münster erheblich beeinträchtigen, sondern durch sinkende TeilnehmerInnenzahlen auch deren Existenz bedrohen.

„Die Äußerungen der SPD zum Konzept der Volkshochschule Münster sind kurzsichtig“, so Ratsherr Raimund Köhn. „Ein Neubau würde finanziell nur Vorteile mit sich bringen, wenn die Stadt und nicht ein Investor baut. Ob eine Zusammenlegung der VHS mit der Westfälischen Schule für Musik in einem Gebäude Synergieeffekte bewirkt, ist dagegen spekulativ.“

Für Münster als City of Learning ist ein umfangreiches Angebot in der Erwachsenenbildung unverzichtbar. Die VHS hat die Bedarfe an Räumlichkeiten mehr als deutlich darstellen können. DIE LINKE fordert mindestens eine Beibehaltung der Finanzierung der VHS wie bisher und sieht in dem attraktiven Standort an der Aegidiistraße mit neu aufgestelltem Eingangsbereich und Beratungszentrum sogar die Möglichkeit, durch steigende Zahlen an KursteilnehmerInnen mittelfristig die Kosten weiter zu senken.

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