13. September 2010
Der neue Münsterpass:

Soziale und kulturelle Teilhabe,
Mobilität für alle!


Wer ist Münsterpass-berechtigt?

Den Pass erhalten alle in Münster wohnenden Personen, die
Leistungen nach dem SGB II
Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3.Kapitel SGB XII,
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Wer in einer Einrichtung wohnt und Leistungen zum Lebensunterhalt erhält, ist ebenfalls berechtigt. Der Personenkreis soll in den nächsten Jahren ausgeweitet werden. Menschen, die Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz erhalten, sollen als nächste den Münsterpass erhalten. Gleiches gilt für die so genannten Geringverdiener und diejenigen, deren Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt.

Zum 1. September 2010 führt die Stadt den Münsterpass ein. Ziel ist es, Menschen mit geringem Einkommen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Herzstück ist das Sozialticket, das um 50 % ermäßigte Abo für Bus und Bahn. DIE LINKE. Ratsfraktion konnte in den Verhandlungen mit den anderen Parteien das Firmen-Abo ergänzen, jedoch nicht die Einzel- und Mehrfachtickets einbringen.

Dennoch hat DIE LINKE damit eine zentrale Forderung aus dem Kommunalwahlkampf teilweise erfüllt. Die Lebensverhältnisse von Menschen, die auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind, werden verbessert. Der Münsterpass wird den meisten Berechtigten von der Verwaltung unaufgefordert per Post zugeschickt. Mit dem Pass erhalten sie Erläuterungen zu den ermäßigten Angeboten. Die Pässe sind jeweils sechs Monate gültig.



Welche Leistungen sind enthalten?

  • Mobilität:
  • 9-Uhr-Abo
  • Firmen-Abo


Mit dem 9-Uhr-Abo können Busse und Bahnen im Stadtgebiet ab neun Uhr morgens benutzt werden. Das Firmen-Abo gilt rund um die Uhr im gesamten Verkehrsverbund. Beide Angebote müssen für jeweils drei Monate abonniert werden. Die Karten der Stadtwerke unterscheiden sich nicht von den nicht ermäßigten.
Für diejenigen, die wenig fahren, soll im nächsten Jahr ein ermäßigtes Mehrfahrtenticket dazu kommen. Dieses gilt dann jedoch nur in Verbindung mit dem Münsterpass. DIE LINKE wird sich außerdem für ein ermäßigtes Einzelticket, das gegen Vorlage des Passes im Bus erworben werden kann, einsetzen.

Kultur, Bildung und Freizeit:

  • Volkshochschule
  • Städtische Bühnen
  • Städtische Museen
  • Bäder
  • Allwetterzoo

Die Entgelte für Kurse der Volkshochschule sind um 50 % ermäßigt. Zu den bereits geltenden Ermäßigungen in den Museen und im Theater zahlen Münsterpass-InhaberInnen dienstags 5   auf allen Plätzen. An den Familientagen erhalten die Berechtigten 50 % auf die ermäßigten Eintrittskarten (5,- EUR Erwachsene und 2,50 EUR Kinder) im Allwetterzoo. Die Eintrittspreise der städtischen Bäder werden ebenfalls um 50 % ermäßigt.
Was noch fehlt!

Weitere Vergünstigungsmöglichkeiten für Leistungen und Dienste der Stadt sowie gemeinnützigen und gewerblichen Anbietern werden geprüft.

DIE LINKE fordert außerdem Sozialtarife für Strom, ein kostenloses Konto bei der Sparkasse sowie kostenlose Schulbücher und Materialien für alle SchülerInnen.

Der Münsterpass ist kein Almosen. Soziale Gerechtigkeit bedeutet die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle. Das ist ein im Grundgesetz festgeschriebenes Recht!

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