14. Juni 2010
[Leserbrief] In Coerde gehen die Lichter aus
von Iris Toulas
Nachdem der Coerder Treff und der Zeitschriftenhandel geschlossen hat, soll nun laut den Sparvorschlägen auch noch das Bürgerbüro aufgegeben werden. Das Zentrum von Coerde wird damit immer unattraktiver. Da zudem Leerstände immer auch die Gefahr von Verwahrlosung mit sich bringen, steht zu befürchten, dass das Coerder Zentrum bald vollkommen verödet.

Dass außerdem der Kaufpark nicht mehr als wohnortnahe Einkaufsmöglich zur Verfügung steht, kommt noch dazu. Alles in allem gewinnt man in Coerde das Gefühl, von der Politik und Verwaltung im Regen stehen gelassen zu werden. Dabei ist gerade in diesem Stadtteil das kontinuierliche Engagement sehr wichtig.

Da private Investoren an Coerde scheinbar das Interesse verloren haben, sollte sich die Politik und die Verwaltung gemeinsam an einen Tisch setzen, um alternative Möglichkeiten zur Gestaltung des Zentrums Coerde zu entwickeln. Ein Bürgerzentrum könnte ein Teil der Möglichkeit sein, die ja bereits durch einen Antrag von DIE LINKE und einer Initiative mehrfach im Raum gestanden hat. Das Bürgerbüro könnte dann im übrigen möglicherweise auch in ein Bürgerzentrum integriert werden, so dass die Miete dann nicht so ins Gewicht fallen würde.

Ein gemeinsamer Antrag von DIE LINKE und Grünen auf Prüfung der Verbesserung der Busverbindungen u.a. von Coerde nach Kinderhaus wurde nicht weiter verfolgt. Dabei sind viele nicht motorisierte Coerder Bürger und Bürgerinnen darauf angewiesen, nach Kinderhaus zu kommen, aber das stündliche Busangebot wird für ausreichend befunden. Doch wir brauchen keinen weiteren Sparkurs für Coerde, sondern im Gegenteil mehr Investitionen, die der Situation in diesem Stadtteil gerecht werden. Oder sollte Politik und Verwaltung ein ganzer Stadtteil egal sein?
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