14. Juli 2011
[Antrag Rat] Obdachlosenunterkünfte am Schwarzen Kamp

Die Obdachlosenunterkünfte am Schwarzen Kamp sind, wie auch bereits der Presse zu
entnehmen, in einem unbewohnbaren Zustand. Trotzdem werden die BewohnerInnen dort teilweise
sogar über Jahre hinweg untergebracht. Dies betrifft auch Kinder. Eine Vermittlung auf dem
Wohnungsmarkt gestaltet sich als nahezu unmöglich, da allein die Erwähnung der aktuellen
Anschrift eine Stigmatisierung zur Folge hat. Diese Unterkünfte sollten jedoch keine Dauerlösung
darstellen.
Gerade im Innenstadtbereich fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Preiswerte Wohnungen, z.B. für
Menschen mit niedrigem Einkommen, gibt es fast ausschließlich in Kinderhaus, Coerde oder Berg
Fidel. Im Innenstadtbereich gibt es zudem bereits einige hochpreisige Wohnprojekte, wie z.B. die
Klostergärten, die sich schon jetzt kaum noch vermarkten lassen. Weitere Investitionsprojekte in
diesem Segment sind von daher kritisch zu hinterfragen und statt dessen ein massiver Ausbau von
niedrigpreisigem Wohnraum zu betreiben.


 

Antrag an den Rat der Stadt Münster:

- Die Stadt Münster fördert und unterstützt die BewohnerInnen der Obdachlosenunterkünfte aktiv bei der Wohnungssuche.
- Die gravierenden Mängel an den Obdachlosenunterkünften am Schwarzen Kamp sind unverzüglich zu beseitigen, oder den BewohnerInnen ist zeitnah eine Ausweichmöglichkeit zur Verfügung zu stellen.

- Die Stadt Münster wirkt darauf hin, dass die BewohnerInnen von Obdachlosenunterkünften künftig in städtisches Wohneigentum vermittelt werden können und die Unterbringung in derartigen Unterkünften nicht zu einem Dauerzustand wird.

- Die Stadt Münster wirkt darauf hin, die Anzahl der Wohnungen im unteren Mietpreissegment auch im Innenstadtbereich massiv zu erhöhen.

- Die Stadt Münster berichtet im Sozialausschuss regelmäßig über die unter den oben genannten Punkten aufgeführten Maßnahmen.

 

 

 

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