06. November 2013
Das soziale Klima wird rauer in Münster

altBezirksvertretung Münster Mitte:
In einer reichen Stadt wie Münster, spiegelt die Erfahrung sozialer Ausgrenzung zunehmend die Lebenswirklichkeit vieler Menschen wider. Ein Beispiel für die sich vielfach unter der Oberfläche abspielende Ausgrenzung, ist kürzlich mit dem gegen das Straßenmagazin "draußen" gerichteten Flugblatt ans Licht der Öffentlichkeit geraten. „In diesem Flugblatt wird mit Diskriminierung auf Basis der Zuordnung von Verhaltensweisen zu bestimmten wirtschaftlichen und sozialen Klassen gearbeitet.



Diese Stadtgesellschaft muss endlich aus ihrer betulichen „Bei uns ist alles prima“ Haltung aufwachen und sich dem Problem der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation stellen“, so Jörg Berning, Bezirksvertreter für DIE LINKE in Münster Mitte. Ein weiteres Indiz für das soziale Klima in dieser Stadt, sind die Ereignisse um die im Oktober auf der Internetseite der Wochenzeitung „Freitag“ veröffentlichten Glosse. In dem frei erfundenen Artikel wurde beschrieben, dass Münster durch Zwangsumzüge zur „Hartz IV freien Zone“ gemacht werden soll. Heftige Reaktionen bei vielen vermeintlich Betroffenen war die Folge, weil sie die Inhalte des Artikels als wahr erachteten. „Das Spiel der Autorin mit den Existenzängsten der Menschen war unverantwortlich und ist zu verurteilen. Die Ereignisse um die Glosse zeigen aber auch, dass viele sozial Benachteiligte in dieser Stadt mittlerweile einiges für denkbar halten, was vor Jahren noch als negative Phantasterei abgetan worden wäre. Bei einigen einkommensschwachen Menschen in dieser Stadt ist scheinbar das Gefühl entstanden nicht mehr erwünscht und überflüssig zu sein. DIE LINKE wird sich auch weiterhin dafür einsetzen das soziale Ausgrenzung und Benachteiligung in dieser Stadt keinen Platz haben“, so Jörg Berning abschließend.            

Weitersagen

redtube deutsche porno Düğün fotoğrafçısı seo backlink